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Tag der offenen Tür am 12. September 2026: Dombauhütte, Baptisterium und Domgrabung

Wie in den vergangenen Jahren beteiligt sich die Kölner Dombauhütte auch in diesem Jahr am „Tag des offenen Denkmals“ – ausschließlich am Samstag, den 12. September 2026. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, zwischen 10:00 und 17:00 Uhr die Dombauhütte und das Baptisterium hinter dem Domchor sowie zwischen 12:00 und 15:00 Uhr die Domgrabung zu besichtigen.

Steinmetz bei der Arbeit - Foto: Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte, Jennifer Rumbach

In der Dombauhütte öffnen die Werkstätten ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Berufen und Gewerken der Bauhütte machen ihre handwerklichen und restauratorischen Fähigkeiten erlebbar, die zum Erhalt des Weltkulturerbes Kölner Dom beitragen. Vor Ort präsentieren sich Steinmetze und Bildhauer, Steinversetzer, Gerüstbauer, Schreiner, Schmied und Dachdecker. Auch Steinrestauratoren, Glasmaler, Kunstglaser sowie die Fachleute der Glasrestaurierungswerkstatt lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.
Die Abteilung Steintechnik informiert außerdem über den digitalen Zwilling des Domes. Ergänzt wird das Programm durch spannende Einblicke in die Arbeit einer Textilrestauratorin.
Wie in allen Jahren werden auch der Zentral-Dombau-Verein und der Kölner Domverlag mit eigenen Informationsständen anwesend sein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ein weiteres Highlight: Das im 6. Jahrhundert entstandene Baptisterium – Kölns ältester Taufort – ist am 12. September für Besucher geöffnet. Das beeindruckende achtseitige Taufbecken, das sich in wesentlichen Teilen erhalten hat, wurde 1866 freigelegt und durch ein Ziegelgewölbe geschützt. Die heutige Gestaltung des Vorraums stammt aus dem Jahr 2015. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Domgrabung stehen während der Öffnungszeiten von 10:00 bis 17:00 Uhr bereit und erläutern vor Ort den einzigartigen archäologischen Befund. Hier ist ebenfalls keine Anmeldung notwendig.

Auch die Domgrabung öffnet am 12. September ihre Türen und lädt zu einer besonderen Zeitreise unter den Fußboden des Kölner Domes ein. Die großen archäologischen Ausgrabungen bewahren zwischen den freigelegten Fundamenten der gotischen Kathedrale die Zeugnisse einer rund 2000-jährigen Baugeschichte. Hier lassen sich die Spuren eines römischen Stadtviertels ebenso entdecken wie die Fundamente des unter Karl dem Großen errichteten Alten Domes, der bis zum Bau der heutigen Kathedrale die Silhouette der Stadt beherrschte. Die Domgrabung ist von 12:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich im Fundament des Südturms neben der Turmbesteigung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kölner Domgrabung stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung und geben Einblicke in die einzigartigen archäologischen Befunde unter dem Kölner Dom. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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